Der Fluss Tarn und die Gorges
du Tarn
Eine
der schönsten Flußlandschaften Frankreichs findet man
nordöstlich von Millau. Bis zu 400 Meter tief hat sich hier
der Tarn in die Karstebenen der Cevennen förmlich hineingefressen.
Der Tarn ist 380 km lang und entspringt auf dem Hochplateau des
Mont Lozère in den Cevennen, fließt durch Millau, Albi
und Montauban und mündet bei Moissac in die Garonne. Sein Einzugsgebiet
umfasst 15.700 km², sein mittlerer Durchfluss liegt bei 200
m³/s. Der Tarn ist berühmt für seine Schluchten
(Gorges du Tarn), die sich oberhalb von Millau in den Fels gegraben
haben und heute eine touristische Sehenswürdigkeit darstellen.
Nach dem Tarn sind die französischen Départements Tarn
und Tarn-et-Garonne benannt.
Die
Tarn hat kaum Zuflüsse (die wichtigsten: la Sorgues, l'Agout,
l'Aveyron) schwillt aber trotzdem immer mehr an. Der Regen sickert
in die Kalkplateaus ein und erreicht den Fluss unterirdisch. Einer
der Höhepunkte ist die Ausfahrt "Les Détroits".
Hier verengen sich die viele hundert Meter hohen Felswände
bedrohlich.
Ganz
in der Nähe liegt das Gehöft "La Croze" eng
an den Klippen. Nur mit Booten und einer Seilbahn ist der Ort zu
erreichen. Die 50 km lange Straße durch die Gorges du Tarn
wurde erst 1905 erbaut.
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